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Talk: „Wiener Bankett der Menschenrechte und ihre HüterInnen“

Foto: © Iris Ranzinger / KÖR GmbH, 2018

Künstlergespräch mit Françoise Schein über ihre Installation

„Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“ Der erste Satz der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sichert jedem Menschen unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sozialer Anschauung, ethnischer und sozialer Herkunft gleiche Rechte und Freiheiten zu. Menschenrechte sind angeboren, unveräußerlich, universell und unteilbar. Dennoch werden sie weiterhin weltweit schwer verletzt. Auch 70 Jahre nach Verabschiedung der Erklärung durch die Vereinten Nationen muss ihr Schutz immer wieder neu eingefordert werden. Die im Juni 2018 eröffnete Installation „Wiener Bankett der Menschenrechte und ihre HüterInnen“ der belgischen Künstlerin Françoise Schein präsentiert die 30 Artikel der UN-Deklaration der Menschenrechte von 1948. Sie schafft einen öffentlichen Raum der Interaktion, der Reflexion und des Lernens, der Kontemplation und des Ausruhens: ein Bankett, das spielerisch über unterschiedliche Ebenen der Darstellung die Idee der Menschenrechte vermittelt.

Die Arbeit ist die jüngste einer Reihe weltweiter Installationen im öffentlichen Raum zu diesem Thema, die Françoise Schein 1989 in Paris begonnen hat. Seit nunmehr drei Jahrzehnten widmet sie sich in den meisten ihrer Werke der Verbreitung der begrifflichen, in der Deklaration der Menschenrechte von 1948 festgeschriebenen Grundlagen der Demokratie, und das auf der ganzen Welt, in größeren und kleineren Städten, in vielen Sprachen und oft unter aktiver Beteiligung der Menschen.

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