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Eröffnung: Monika Kus-Picco, „Spuren“

Foto: © Monika Kus-Picco

Die Neue Welt schien im 19. Jahrhundert für viele Menschen das versprochene Paradies zu sein – auch für den Urgroßvater von Monika Kus-Picco. Er fand es im Urwald von Santa Catarina im Süden Brasiliens.
Kus-Picco sucht Spuren von damals; was sie findet, konserviert sie und hält es fest. Dabei wirkt sie auf ihre Fundstücke ein: Sie werden durchtränkt, überzogen und transformiert. Epoxyharz und Autolack treffen Holz und Leder. Diese Objekte laden den Betrachter ein, Grenzen im Kopf zu überwinden, um sich mit dem versprochenen Paradies auseinandersetzen zu können – aber auch, um sich mit sich selbst und den eigenen Möglichkeiten zu befassen.
Die Notwendigkeit, Erinnerung zu bewahren und zu pflegen, wird dem Betrachter mit den Arbeiten von Kus-Picco subtil vor Augen geführt.

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